Was ist in der vergangenen Woche in der EU passiert? Welche EU-Themen sind für Österreich relevant? Was wird derzeit eigentlich diskutiert? Diese Fragen beantworten wir Ihnen in unserem Wochenüberblick. In unserer Serie erfahren Sie einmal pro Woche, was sich in der EU tut.
EU will 200 Milliarden Euro an Investitionen in künstliche Intelligenz mobilisieren
Auf dem Aktionsgipfel für künstliche Intelligenz in Paris kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine Initiative zur Mobilisierung von 200 Milliarden Euro für KI-Investitionen an. Ziel ist es, Innovationen zu beschleunigen und KI-Gigafabriken aufzubauen – große Daten- und Rechenzentren, die als Infrastruktur für die Entwicklung großer Modelle dienen sollen, ähnlich dem CERN in Genf. Zudem betonte von der Leyen die Bedeutung von Wettbewerb, Zusammenarbeit und Vertrauen in KI sowie einheitliche Sicherheitsvorschriften in der EU, um Bürokratie abzubauen und Unternehmen zu unterstützen.
Europäische Kommission will im Juli langfristigen EU-Haushalt vorschlagen
Die Europäische Kommission hat am 12. Februar eine Mitteilung vorgestellt, die die politischen und haushaltspolitischen Herausforderungen für den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) skizziert. Ziel ist es, den langfristigen EU-Haushalt an neue Bedürfnisse und Prioritäten anzupassen. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich über Konsultationen und Beteiligungsplattformen einzubringen. Der formelle Vorschlag für den MFR soll im Juli 2025 vorgelegt werden, um vor Januar 2028 eine Einigung zu erzielen, da der aktuelle Finanzrahmen Ende 2027 ausläuft.
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Beste Jungübersetzerin Österreichs kommt aus Wien
Beim EU-Übersetzungswettbewerb „Juvenes Translatores“ gewann in Österreich Lea Grethe vom BG9 Wasagasse die 18. Runde mit einer flüssigen und idiomatischen Übersetzung aus dem Slowakischen ins Deutsche. Christian Wigand von der EU-Kommissionsvertretung gratulierte und betonte, dass Mehrsprachigkeit Türen öffnet und das EU-Motto „In Vielfalt geeint“ lebendig macht.
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