Die Woche im Blick

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Was ist in der vergangenen Woche in der EU passiert? Welche EU-Themen sind für Österreich relevant? Was wird derzeit eigentlich diskutiert? Diese Fragen beantworten wir Ihnen in unserem Wochenüberblick. In unserer Serie erfahren Sie einmal pro Woche, was sich in der EU tut.

 Europäische Kommission zahlt Hochwasserhilfe aus dem EU-Solidaritätsfonds an Österreich aus

Die Europäische Kommission teilte mit, sie habe die Auszahlung von 32 Millionen Euro an Österreich veranlasst, um die Wiederaufbaumaßnahmen nach den schweren Überschwemmungen im Herbst 2024 zu unterstützen. Bereits im April habe Österreich eine Vorauszahlung in Höhe von 10 Millionen Euro erhalten. Die Mittel aus dem EU-Solidaritätsfonds würden der Wiederherstellung zentraler Infrastrukturen dienen, unter anderem in den Bereichen Verkehr sowie Wasser- und Abwasserbewirtschaftung. Zudem wurde erläutert, dass Soforthilfe- und Wiederaufbaumaßnahmen rückwirkend ab dem ersten Tag der Katastrophe aus dem Fonds finanziert werden könnten.

Mehr dazu: Europäische Kommission zahlt Hochwasserhilfe aus dem EU-Solidaritätsfonds an Österreich aus – Vertretung in Österreich

 Kommission begrüßt politische Einigung über forstliches Vermehrungsgut

Die Europäische Kommission erklärte, sie begrüße die politische Einigung, die vom Rat der Europäischen Union und dem Europäischen Parlament über den Vorschlag zum forstlichen Vermehrungsgut erzielt worden sei. Diese Einigung stelle den Abschluss zweijähriger Verhandlungen dar und sei für die zukünftige Entwicklung der europäischen Wälder von großer Bedeutung. Als forstliches Vermehrungsgut würden Samen und Sämlinge bezeichnet, die zur Aufforstung verwendet werden. Die neuen Vorschriften sollten sicherstellen, dass qualitativ hochwertiges und ausreichend verfügbares Vermehrungsgut bereitstehe, das zur Erhaltung von Waldökosystemen beitrage und deren Anpassung an den Klimawandel unterstütze.

Mehr dazu: Kommission begrüßt politische Einigung über forstliches Vermehrungsgut

Neue Eurobarometer-Umfrage zeigt: Digitale Kompetenzen sollten in der Schule denselben Stellenwert haben wie Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften

Die Europäische Kommission berichtete unter Berufung auf eine neue Eurobarometer-Umfrage, dass eine große Mehrheit der Europäerinnen und Europäer der Ansicht sei, digitale Kompetenzen müssten auf allen Bildungsstufen vermittelt werden. Die Umfrage habe gezeigt, dass digitale Bildung als ebenso wichtig eingeschätzt werde wie klassische Grundkompetenzen. Zudem werde Schulen eine zentrale Rolle beim Umgang mit möglichen negativen Auswirkungen digitaler Technologien auf das Wohlbefinden zugeschrieben. Ein Großteil der Befragten habe angegeben, digitale Kompetenzen würden helfen, Falschinformationen im Internet zu erkennen, und Lehrkräfte sollten entsprechend qualifiziert sein, um Schülerinnen und Schüler beim kritischen Umgang mit digitalen Inhalten zu unterstützen.

Mehr dazu: Eurobarometer-Umfrage zu digitalen Kompetenzen