Die Woche im Blick

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Was ist in der vergangenen Woche in der EU passiert? Welche EU-Themen sind für Österreich relevant? Was wird derzeit eigentlich diskutiert? Diese Fragen beantworten wir Ihnen in unserem Wochenüberblick. In unserer Serie erfahren Sie einmal pro Woche, was sich in der EU tut.

 Copernicus-Bericht: 2025 drittwärmstes Jahr seit Beginn der Messungen

Wie aus dem aktuell veröffentlichten Bericht des EU-Klimadienstes Copernicus hervorging, lagen die globalen und europäischen Temperaturen im Jahr 2025 auf dem dritthöchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Werte lagen deutlich über den historischen Durchschnittstemperaturen und waren nur geringfügig niedriger als im bisherigen Rekordjahr 2024. Damit wurde 2025 als das drittwärmste Jahr in Europa dokumentiert. An beiden Polen herrschten außergewöhnliche Bedingungen: In der Antarktis wurde die höchste Jahrestemperatur seit Beginn der Messungen verzeichnet, während die Arktis die zweitwärmste erreichte. Die beobachteten Entwicklungen deuteten laut Bericht darauf hin, dass die im Pariser Klimaabkommen festgelegte langfristige Erwärmungsgrenze von 1,5 °C noch in diesem Jahrzehnt überschritten werden könnte. Der Bericht wurde in Zusammenarbeit mit der Weltorganisation für Meteorologie der Vereinten Nationen sowie nationalen Klimaüberwachungsstellen erstellt.

Mehr dazu: Copernicus-Bericht: 2025 drittwärmstes Jahr seit Beginn der Messungen – Vertretung in Österreich

 Österreichisches Nachwuchstalent Sofie Royer mit Music Moves Europe Award 2026 ausgezeichnet

Wie bekannt gegeben wurde, zählen die Music Moves Europe Awards 2026 erneut zu den Auszeichnungen für aufstrebende europäische Künstlerinnen und Künstler, die über ihre Landesgrenzen hinaus ein Publikum erreicht haben. Zu den diesjährigen Preisträgern gehörten Camille Yembe aus Belgien, Carpetman aus der Ukraine, Della aus Zypern, Sarah Julia aus den Niederlanden sowie Sofie Royer aus Österreich. Der mit einem besonderen Juryurteil verbundene Grand Jury Music Moves Europe Award 2026 ging an die spanische Künstlerin Lia Kali. Sie erhielt zusätzlich den Public Choice Award, da sie die höchste Anzahl an Stimmen von Fans und Musikliebhabern aus ganz Europa verzeichnen konnte. Die Preise werden im Rahmen des von Creative Europe unterstützten Programms verliehen.

Mehr dazu: Tägliche Nachrichten 16 / 01 / 2026

Mitgliedstaaten konzentrierten sich 2024 – bei insgesamt geringeren Ausgaben – weiterhin auf die zentralen Prioritäten der EU

Dem Anzeiger für staatliche Beihilfen 2025 der Europäischen Kommission zufolge entfielen im Jahr 2024 rund 90 % der von den EU-Mitgliedstaaten gewährten Beihilfen auf zentrale Prioritäten der Europäischen Union. Gleichzeitig gingen die Gesamtausgaben gegenüber dem Vorjahr deutlich zurück. Der Schwerpunkt lag weiterhin auf Umweltschutz und Energie, insbesondere auf Maßnahmen zur Dekarbonisierung, zur Förderung erneuerbarer Energien sowie zur Modernisierung der Energieinfrastruktur. Darüber hinaus wurden Beihilfen für Forschung, Entwicklung und Innovation sowie für die regionale Entwicklung bereitgestellt. Die krisenbedingten Unterstützungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine wurden laut Bericht schrittweise zurückgefahren, während der Fokus zunehmend auf nachhaltigen Investitionen und langfristigem wirtschaftlichem Wandel lag.

Mehr dazu: Mitgliedstaaten konzentrierten sich 2024 – bei insgesamt geringeren Ausgaben – weiterhin auf die zentralen Prioritäten der EU