Am Dienstag, dem 26. Mai 2026, fand im Sitzungssaal des Burgenländischen Landtages in Eisenstadt eine Informationsveranstaltung im Zeichen der Europäischen Union und der Europahauptstadt statt. Zahlreiche interessierte Gäste nutzten die Gelegenheit, aus erster Hand Einblicke in den politischen und administrativen Alltag in Brüssel zu erhalten.
Unter dem Titel „Europa im Gespräch – Brüssel hautnah“ berichteten drei erfahrene Persönlichkeiten aus erster Hand und lieferten spannende und praxisnahe Einblicke in ihre Tätigkeitsbereiche auf europäischer Ebene:
- Robert Hergovich, Regierungskoordinator und Mitglied im Ausschuss der Regionen,
- Martina Jauck, Leiterin des Burgenländischen Verbindungsbüros in Brüssel,
- Michael Grafl, Oberst des Generalstabsdienstes.
Die Vortragenden beleuchteten die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen der europäischen Institutionen und Gremien. Besonders im Fokus standen aktuelle politische Entwicklungen auf EU-Ebene, die Rolle und Mitgestaltungsmöglichkeiten der Regionen sowie Fragen der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.
Robert Hergovich unterstrich die Bedeutung regionaler Interessenvertretung innerhalb der Europäischen Union und zeigte auf, wie Regionen aktiv in europäische Entscheidungsprozesse eingebunden werden.
Martina Jauck gewährte den Gästen spannende Einblicke in die tägliche Arbeit des Burgenländischen Verbindungsbüros in Brüssel und verdeutlichte die wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Landespolitik und europäischen Institutionen.
Michael Grafl widmete sich den aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen Europas und deren Auswirkungen auf die Mitgliedstaaten.
Die Veranstaltung bot den Besucher*innen nicht nur fundierte Informationen, sondern auch die seltene Möglichkeit, hinter die Kulissen der europäischen Politik zu blicken und ein vertieftes Verständnis für die Arbeit in Brüssel zu gewinnen.
Beim anschließenden informellen Ausklang nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit zu einem persönlichen Austausch mit den Expert*innen. In entspannter Atmosphäre wurden Fragen diskutiert, Erfahrungen geteilt und aktuelle europäische Themen vertieft.
Die gelungene Veranstaltung zeigte einmal mehr das große Interesse an europäischen Themen sowie die Bedeutung eines offenen Dialogs zwischen Politik, Expert*innen und sowie der Bevölkerung.




