Was ist in der vergangenen Woche in der EU passiert? Welche EU-Themen sind für Österreich relevant? Was wird derzeit eigentlich diskutiert? Diese Fragen beantworten wir Ihnen in unserem Wochenüberblick. In unserer Serie erfahren Sie einmal pro Woche, was sich in der EU tut.
Kommission vergibt im Rahmen der REGIOSTARS-Zeremonie sechs Projekte, die einen dauerhaften Beitrag zum Zusammenhalt Europas leisten
Im Rahmen der Europäischen Woche der Regionen und Städte wurden in Brüssel sechs herausragende EU-finanzierte Projekte mit den REGIOSTARS-Preisen ausgezeichnet. Die Prämien würdigen zukunftsweisende Initiativen, die im Rahmen der EU-Kohäsionspolitik unterstützt werden und direkte Ergebnisse vor Ort liefern. In der Kategorie für ein intelligentes Europa siegte eine slowakische KI-Lösung für fotorealistische 3D-Rekonstruktionen in erweiterter Realität. Der Preis für ein grünes Europa ging an ein deutsches Batterierecycling-Projekt, welches die nachhaltige Rückgewinnung kritischer Rohstoffe fördert. Zudem wurde ein griechisches Flüssigerdgasterminal in der Kategorie Verbindung prämiert, da dieses die Energieversorgung und Transportsicherheit in Südosteuropa maßgeblich stärkt.
Eurobarometer-Umfrage zeigt zunehmende Nutzung von KI in europäischen Unternehmen
Eine aktuelle Eurobarometer-Umfrage verdeutlicht, dass europäische Unternehmen im Zuge des Europäischen Monats der KI-Innovation zunehmend auf künstliche Intelligenz setzen. Bereits 42 Prozent der befragten kleinen und mittleren Unternehmen nutzen KI-Systeme oder algorithmisches Management, während weitere 21 Prozent dies für die Zukunft planen. Die Anwendungsschwerpunkte liegen vor allem im Kundenservice, der Produktivitätsüberwachung sowie in Logistik und Personalplanung. Die Mehrheit der Befragten erklärt, dass KI-Tools Führungskräften bei Entscheidungen helfen und die Qualität der Arbeitsplätze verbessern. Trotz des technologischen Fortschritts gaben 90 Prozent der Unternehmen an, dass letztlich weiterhin Menschen die Entscheidungen treffen, während vollautomatisierte Prozesse eine seltene Ausnahme darstellen.
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EU-Woche der Regionen und Städte: 5000 Teilnehmer diskutieren über die künftige Kohäsionspolitik
In Brüssel hat die Europäische Woche der Regionen und Städte begonnen, bei der rund 5.000 Teilnehmende über die künftige Ausrichtung der europäischen Kohäsionspolitik diskutieren. Die Ausrichter heben hervor, wie wichtig die Unterstützung von Regionen mit Bevölkerungsrückgang ist, um allen Bürgern gute Perspektiven am Heimatort zu ermöglichen. Die Beratungen fließen direkt in eine Strategie für das Bleiberecht ein, welche die Kommission für Anfang 2027 plant. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit durch gezielte Mittel aus den Kohäsionsfonds. Durch Umschichtungen in Milliardenhöhe unterstützen die Mitgliedstaaten vor allem Zukunftstechnologien, Wohnraumprojekte sowie die regionale Energie- und Wasserresilienz.
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