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Die Woche im Blick

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Was ist in der vergangenen Woche in der EU passiert? Welche EU-Themen sind für Österreich relevant? Was wird derzeit eigentlich diskutiert? Diese Fragen beantworten wir Ihnen in unserem Wochenüberblick. In unserer Serie erfahren Sie einmal pro Woche, was sich in der EU tut.

EU-Bürger denken, dass innovative Lebensmittel nützlich sein können, wollen aber mehr Informationen, zeigt neue Eurobarometer-Umfrage

Die Ergebnisse einer neuen Eurobarometer-Sonderumfrage zeigen, dass eine deutliche Mehrheit von 68 % der Europäer in Lebensmittelinnovationen eine Chance sieht, um Landwirtschaft und Produktion bei Herausforderungen wie dem Klimawandel oder Lieferengpässen zu unterstützen. Trotz des erkannten Potenzials – wie etwa einer 50-prozentigen Akzeptanz für an extreme Wetterbedingungen angepasste Pflanzen – überwiegt in der Bevölkerung eine vorsichtige Haltung. Insgesamt stehen 51 % der Befragten innovativen Lebensmitteln negativ gegenüber, was vor allem auf eine große Informationslücke zurückzuführen ist, da sich 72 % nicht gut informiert fühlen. Bei den gut Informierten steigt die positive Wahrnehmung hingegen auf 72 %, während die Akzeptanz bei jüngeren, höher gebildeten und in Städten lebenden Menschen durchweg höher ausfällt als bei älteren oder ländlichen Bevölkerungsgruppen.

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 EU und Kanada intensivieren Zusammenarbeit im Bereich medizinischer Gegenmaßnahmen zur Vorsorge und Reaktion bei gesundheitlichen Notlagen

Parallel dazu intensivieren die Europäische Union und Kanada ihre strategische Partnerschaft im Bereich der gesundheitlichen Krisenvorsorge. Bei einem Treffen zwischen EU-Kommissarin Hadja Lahbib und der kanadischen Ministerin Mélanie Joly vereinbarten beide Seiten, die Verfügbarkeit medizinischer Gegenmaßnahmen bei neu auftretenden Gesundheitsgefahren sicherzustellen. Aufbauend auf den Erfahrungen bei der Bekämpfung von Krisen wie dem Ausbruch des Bundibugyo-Ebola-Virus soll die Zusammenarbeit durch gemeinsame Stresstests für Lieferketten, Investitionen in den CBRN-Schutz mit doppeltem Verwendungszweck sowie eine engere Vernetzung von Forschung und Industrie – etwa im Rahmen des Programms Horizont Europa BE READY – maßgeblich vertieft werden.

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EU kündigt Einsetzung und Zusammensetzung der PreparEU-Beratergruppe für europäische Katastrophenvorsorge an

Ergänzend dazu richtet die Europäische Kommission die Expertengruppe „PreparEU“ ein, um Präsidentin Ursula von der Leyen und Kommissionsmitglied Hadja Lahbib angesichts zunehmender klimabedingter Extremwetterereignisse und Waldbrände strategisch zu beraten. Die im September 2026 angekündigte Gruppe setzt sich aus 11 Katastrophenschutz-Experten und 6 Wissenschaftlern zusammen und untersucht bestehende EU-Kapazitäten wie rescEU. Ziel ist es, die zivil-militärische Koordinierung zu verbessern, Notfall- und Infrastrukturrisiken zu bewerten sowie Empfehlungen für den Ausbau der Europäischen Feuerwehrflotte und neuer Fähigkeiten auszuarbeiten. Die Arbeitsgruppe nimmt ihre Tätigkeit Anfang November 2026 auf und wird ihre Ergebnisse im Frühjahr 2027 vorlegen.

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