Coronavirus: Erfolgreiche Ausschreibung der Kommission sichert Versorgung mit persönlichen Schutzausrüstungen in der Europäischen Union

Die gemeinsame Beschaffung persönlicher Schutzausrüstungen durch die Europäische Kommission zur Bewältigung der Coronavirus-Krise war ein Erfolg.

Für jede einzelne ausgeschriebene Ware haben die Hersteller ausreichende und in manchen Fällen sogar größere Mengen angeboten, als die am Beschaffungsverfahren beteiligten Mitgliedstaaten verlangt hatten. Gegenstand dieser gemeinsamen Beschaffung sind Masken des Typs 2 und 3, Handschuhe, Schutzbrillen, Gesichtsschutz, chirurgische Masken und Schutzanzüge.

Dadurch wird sichergestellt, dass Krankenhäuser, Angehörige von Gesundheitsberufen, Pflegeheime und Personen, die darauf angewiesen sind, über die notwendige Ausrüstung verfügen, um sich bzw. ihr Personal vor dem Virus zu schützen und dessen Ausbreitung zu begrenzen.

Nachdem die Mitgliedstaaten die Verträge mit den Bietern unterzeichnet haben, was umgehend der Fall sein wird, dürften die Ausrüstungen innerhalb von zwei Wochen ausgeliefert werden.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen erklärte: „Im Augenblick herrscht weltweit eine riesige Nachfrage nach Schutzkleidung und medizinischer Ausrüstung. Daher ist es als Erfolg zu werten, wenn die gemeinsame europäische Beschaffungsinitiative auf dem Weltmarkt binnen kürzester Frist konkrete Angebote für beträchtliche Mengen sichern konnte. Dies ist gelebte europäische Solidarität. Es zeigt, dass es sich lohnt, ein Mitglied der Union zu sein. Das beschaffte Material dürfte die Lage in Italien, Spanien und 23 weiteren Mitgliedstaaten bald deutlich entspannen. Jetzt sind die Mitgliedstaaten am Zuge, die die nötigen Verträge rasch unterzeichnen müssen.“ Mehr

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