Europe Direct Österreich

Die Woche auf einem Blick

Was ist in der vergangenen Woche in der EU passiert? Welche EU-Themen sind für Österreich relevant? Was wird derzeit eigentlich diskutiert? Diese Fragen beantworten wir in unserem Wochenüberblick. In unserer neuen Serie erfahren Sie einmal pro Woche was sich in der EU tut.

#EUGreenWeek 2021

Am Montag startete die Europäische Grüne Woche 2021. Diese bietet der Europäischen Kommission eine Gelegenheit, mit allen Interessengruppen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern darüber zu sprechen, wie sie das Ziel einer schadstofffreien Umwelt verwirklichen können.

Umweltverschmutzung betrifft uns alle – durch die Luft, die wir atmen, das Wasser, das wir trinken, oder den Boden, auf dem wir unsere Nahrung anbauen. Der EU-Aktionsplan für eine Null-Schadstoff-Strategie ist eine Schlüsselaktion des europäischen Grünen Deals. Er wird dazu beitragen, in der gesamten EU eine schadstofffreie Umwelt zu schaffen, indem die Überwachung und die Berichterstattung verbessert werden und die Verschmutzung von Luft, Wasser, Boden und Konsumgütern verhindert bzw. behoben wird. Er wird auch den Aufschwung nach der COVID-19-Pandemie unterstützen, da er dazu beiträgt, eine nachhaltigere EU-Wirtschaft aufzubauen, Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen und soziale Ungleichheiten zu verringern.

Alle Infos und Links zu Veranstaltungen findet ihr hier:  https://www.eugreenweek.eu/de

 

Ab 3. Juli: Kein Einwegplastik in EU-Handel

Ab 3. Juli dürfen einige Einweg-Plastikprodukte, wie beispielsweise Plastik-Besteck oder Plastik-Strohhalme nicht mehr in den EU-Handel kommen. Neue EU-Leitlinien helfen den Ländern, diese Regeln umzusetzen.

Die weltweiten Auswirkungen des Plastikmülls auf die Umwelt und unsere Gesundheit können drastisch sein. Einweg-Kunststoffprodukte landen etwa oft in unseren Meeren. Neben Fanggeräten machen diese Einwegprodukte 70 Prozent des gesamten Meeresmülls in der EU aus:

  • Wattestäbchen
  • Besteck, Teller, Strohhalme und Rührstäbchen
  • Ballons und Stöcke für Ballons
  • Lebensmittelbehälter
  • Becher für Getränke
  • Getränkekartons
  • Zigarettenstummel
  • Plastiksackerl
  • Pakete und Wrapper
  • Feuchttücher und Hygieneartikel

Alle Infos gibt’s hier: https://ec.europa.eu/environment/topics/plastics/single-use-plastics_de

 

Digitale Geldbörse

Mitgliedstaaten der EU werden zukünftig sowohl Bürgerinnen und Bürgern als auch Unternehmen digitale Geldbörsen anbieten, mit denen verschiedene Aspekte ihrer nationalen digitalen Identität verknüpft werden können.

Die Benutzerinnen und Benutzer sollten dann auch online auf Dienste zugreifen können, ohne private Plattformen nutzen oder unnötige personenbezogene Daten teilen zu müssen. Mit dieser Lösung haben Menschen in Europa die volle Kontrolle über die eigenen Daten.

Die Bürgerinnen und Bürger können mit dieser so genannten „Digital Wallet“ ihre Identität nachweisen und per Knopfdruck Dokumente aus ihrem Handy teilen. Sie können außerdem mit ihrer europaweit anerkannten nationalen digitalen Identifikation auf Online-Dienste zugreifen.

Die wichtigsten Prinzipien dabei sind:

  • Es wird jeder und jedem zur Verfügung stehen, die oder der es freiwillig nutzen möchte: Jeder EU-Bürger, Einwohner und Unternehmen, der die europäische digitale Identität nutzen möchte, kann dies tun.
  • Es wird weit verbreitet sein: Die europäische Brieftasche für digitale Identität wird weit verbreitet sein, um Benutzer für öffentliche und private digitale Dienste in allen EU-Ländern zu identifizieren.
  • Sie gibt dem Bürger die Kontrolle über seine Daten: Die europäische digitale Identität ermöglicht es den Bürgern, die Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten zu übernehmen.

Alle Infos gibt’s hier: https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/IP_21_2663?fbclid=IwAR2c0pXUEbgXL9PHctxeYrsXCHApvahBaZikdnlqPZg7FHsxBM9UFMonRrQ