Die Woche im Blick

Veröffentlicht

26. März 2025

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Die Woche im Blick

Was ist in der vergangenen Woche in der EU passiert? Welche EU-Themen sind für Österreich relevant? Was wird derzeit eigentlich diskutiert? Diese Fragen beantworten wir Ihnen in unserem Wochenüberblick. In unserer Serie erfahren Sie einmal pro Woche, was sich in der EU tut.

Europäische Kommission will Kinder bei Videospielen besser schützen

Das von der EU-Kommission koordinierte CPC-Netz für die Zusammenarbeit im Verbraucherschutz hat das Unternehmen Star Stable Entertainment AB aufgefordert, Geschäftspraktiken offenzulegen, mit denen Kinder in ihrem Online-Spiel konfrontiert werden. Diese sollten an Kinder angepasst sein und ihre Schutzbedürftigkeit nicht ausnutzen. Das Unternehmen hat nun einen Monat Zeit, um schriftlich zu reagieren und Lösungen vorzuschlagen.

Mehr dazu: Europäische Kommission will Kinder bei Videospielen besser schützen – Europäische Kommission


Zahl der Verkehrstoten ist in Österreich stärker gesunken als im EU-Durchschnitt

Im Jahr 2024 gab es in der EU 19.800 Todesopfer durch Straßenverkehrsunfälle, was einem Rückgang von 3 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies bedeutet 44 Verkehrstote pro Million Einwohner. Österreich verzeichnete einen deutlichen Rückgang um 13 %, was 38 Todesfällen pro Million Einwohner entspricht (2023: 44). Trotz dieser Verbesserung bleibt das Ziel der “Vision Zero” – keine Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr bis 2050 – weiterhin eine Herausforderung. Die sichersten Straßen innerhalb der EU haben Schweden und Dänemark mit 20 bzw. 24 Todesfällen pro Million Einwohner.

Mehr dazu: Zahl der Verkehrstoten ist in Österreich stärker gesunken als im EU-Durchschnitt – Europäische Kommission


Spar- und Investitionsunion soll Bürgern mehr Anlagemöglichkeiten und Unternehmen besseren Kapitalzugang bieten

Die Europäische Kommission hat ihre Strategie für eine Spar- und Investitionsunion vorgestellt. Diese zielt darauf ab, private Haushalte und Unternehmen stärker mit den Kapitalmärkten zu verbinden. Für private Haushalte sollen mehr und sicherere Anlagemöglichkeiten geschaffen werden, um ihr Sparvermögen gewinnbringender als durch traditionelle Bankeinlagen zu investieren. Unternehmen wiederum soll der Zugang zu Kapital erleichtert werden, um Innovationen voranzutreiben, Wachstum zu fördern und hochwertige Arbeitsplätze in Europa zu schaffen. Die EU verfügt über erhebliche Sparvermögen in Form von Bankeinlagen in Höhe von rund 10 Billionen Euro. Während Bankeinlagen als sicher und leicht zugänglich gelten, bieten Investitionen an den Kapitalmärkten oft höhere Renditen. Durch die Spar- und Investitionsunion sollen Bürgerinnen und Bürger von einer größeren Auswahl an Anlagemöglichkeiten profitieren und bessere Konditionen erzielen können. Gleichzeitig soll die Strategie zu einer stärkeren Integration und höheren Wettbewerbsfähigkeit des EU-Bankensektors beitragen, unter anderem durch den Ausbau der Bankenunion. Für die Umsetzung der Spar- und Investitionsunion sind sowohl legislative als auch nicht-legislative Maßnahmen erforderlich. Die geplanten Schritte werden in einem kontinuierlichen Dialog mit den Interessenträgern weiterentwickelt. Der Erfolg des Vorhabens hängt von der gemeinsamen Anstrengung aller Beteiligten ab, insbesondere der Mitgliedstaaten, des Europäischen Parlaments, des Privatsektors und der Zivilgesellschaft.

Mehr dazu: Spar- und Investitionsunion soll Bürgern mehr Anlagemöglichkeiten und Unternehmen besseren Kapitalzugang bieten – Europäische Kommission