Die Woche im Blick

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Was ist in der vergangenen Woche in der EU passiert? Welche EU-Themen sind für Österreich relevant? Was wird derzeit eigentlich diskutiert? Diese Fragen beantworten wir Ihnen in unserem Wochenüberblick. In unserer Serie erfahren Sie einmal pro Woche, was sich in der EU tut.

Kommission beschleunigt Übergang weg von Tierversuchen bei Stoffsicherheitsbewertungen

Die Europäische Kommission hat einen Fahrplan mit 22 Maßnahmen und drei Säulen vorgelegt, um den Übergang zu tierversuchsfreien Methoden bei Stoffsicherheitsbewertungen in 15 regulatorischen Bereichen zu beschleunigen. Die Initiative, die auf dem Chemikalienaktionsplan von Juli 2025 basiert, soll den bestehenden REACH-Rahmen stärken und gleichzeitig ein hohes Schutzniveau für Gesundheit und Umwelt wahren. Während sich die erste Säule mit über 30 Empfehlungen auf die Reduktion und Ersetzung von Tierversuchen konzentriert, fokussiert die zweite Säule die Erforschung neuer Ansätze mittels künstlicher Intelligenz und Big Data. Die dritte Säule bezweckt eine engere Kooperation mit europäischen Interessenträgern sowie internationalen Behörden.

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Kommission genehmigt österreichische Beihilferegelung zur Förderung von Fertigungskapazitäten für saubere Technologien

Nach den EU-Beihilfevorschriften hat die Europäische Kommission eine mit 100 Millionen Euro dotierte österreichische Beihilferegelung genehmigt. Die Maßnahme beruht auf dem im Juni 2025 verabschiedeten Beihilferahmen für den Deal für eine saubere Industrie und ergänzt ein gleichwertiges Programm aus dem Vorjahr. Über zinsvergünstigte Darlehen werden bis Ende 2026 Investitionen von kleinen, mittleren und großen Unternehmen in strategischen Sektoren wie Batterien, Solarpaneelen oder Windkraftanlagen gefördert. Die Kommission bewertet das Vorhaben als erforderlich und angemessen, um den Wandel zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu beschleunigen und Anreize für die Produktion nachhaltiger Technologien sowie kritischer Rohstoffe zu setzen.

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Eurobarometer zeigt Unterstützung der Öffentlichkeit für den Schutz der biologischen Vielfalt in Europa

Eine zur EU-Grünen-Woche veröffentlichte Eurobarometer-Sonderumfrage zeigt, dass über 90 Prozent der Europäer den Natur- und Biodiversitätsschutz trotz aktueller Krisen als essenziell für Gesundheit, Ernährung und wirtschaftlichen Wohlstand ansehen. Als größte Bedrohungen werden die Verschmutzung von Luft, Boden und Wasser (94 Prozent), menschengemachte Katastrophen (92 Prozent) sowie die Flächenumwandlung (90 Prozent) wahrgenommen. Das Schutzgebietsnetz Natura 2000 genießt breiten Rückhalt, wobei dessen Bekanntheit um 12 Prozentpunkte auf 42 Prozent gestiegen ist. Die Bürger fordern eine konsequente Umsetzung der Maßnahmen, den Fokus auf Renaturierung sowie die strikte Einhaltung von Schutzregelungen.

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