Was ist in der vergangenen Woche in der EU passiert? Welche EU-Themen sind für Österreich relevant? Was wird derzeit eigentlich diskutiert? Diese Fragen beantworten wir Ihnen in unserem Wochenüberblick. In unserer Serie erfahren Sie einmal pro Woche, was sich in der EU tut.
Kommission begrüßt wegweisende Einigung über überarbeitete Fluggastrechte
Die Europäische Kommission begrüßt die politische Einigung über die Modernisierung der EU-Fluggastrechte, welche die Rechtssicherheit für Reisende und Airlines gleichermaßen erhöht. Das bewährte Schutzniveau bleibt bestehen, sodass Passagiere bei Ausfällen oder Verspätungen ab drei Stunden weiterhin Entschädigungen von 250, 400 oder 600 Euro fordern können. Eine wesentliche Neuerung ist, dass Fluggesellschaften Betroffene nun innerhalb von 96 Stunden proaktiv über ihre Rechte informieren müssen. Zudem bietet die Reform klarere Regeln für außergewöhnliche Umstände, mehr Transparenz bei Handgepäckgebühren sowie ein Verbot von No-Show-Richtlinien bei Rückflügen.
Mehr dazu: Kommission begrüßt wegweisende Einigung über überarbeitete Fluggastrechte
Europas Badegewässer nach wie vor von hoher Qualität
Der Jahresbericht für 2025 bescheinigt der überwiegenden Mehrheit der europäischen Badegewässer eine hervorragende Qualität. Demnach wurden 85 Prozent der Badegebiete als ausgezeichnet eingestuft, während 96 Prozent die Mindestnormen erfüllten und nur 1,5 Prozent als mangelhaft galten. Spitzenreiter mit über 95 Prozent exzellenter Qualität sind Österreich, Bulgarien, Zypern und Griechenland, wobei Küstengewässer allgemein besser abschnitten als Flüsse und Seen. Dieser langfristige Erfolg beruht auf EU-Richtlinien und Investitionen in die Infrastruktur, wenngleich der Klimawandel und chemische Belastungen weiterhin kontinuierliche Anstrengungen erfordern.
Mehr dazu: Europas Badegewässer nach wie vor von hoher Qualität
Bewältigung von Krisen und Erzielung von Ergebnissen mit dem EU-Haushalt 2025
Der jährliche Management- und Leistungsbericht für 2025 verdeutlicht die zentrale Rolle des EU-Haushalts bei der Krisenbewältigung sowie der Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit. Durch gezielte Förderprogramme und Garantien wurden die Forschung vorangetrieben und weit über 100.000 kleine sowie mittlere Unternehmen unterstützt. Gleichzeitig flossen erhebliche Mittel in die Verteidigungsproduktion, die Modernisierung von Infrastrukturen und die Unterstützung von Millionen Landwirten im Rahmen der Agrarpolitik. Darüber hinaus sicherte der Haushalt im Jahr 2025 eine finanzielle Unterstützung von 10,7 Milliarden Euro für die Ukraine.
Mehr dazu: Bewältigung von Krisen und Erzielung von Ergebnissen mit dem EU-Haushalt 2025

