Was ist in der vergangenen Woche in der EU passiert? Welche EU-Themen sind für Österreich relevant? Was wird derzeit eigentlich diskutiert? Diese Fragen beantworten wir Ihnen in unserem Wochenüberblick. In unserer Serie erfahren Sie einmal pro Woche, was sich in der EU tut.
Gesetz über digitale Dienste: Kommission verhängt Geldbuße in Höhe von 550 Mio. EUR gegen AliExpress
Die Europäische Kommission hat gegen die E-Commerce-Plattform AliExpress eine Geldbuße von 550 Millionen Euro verhängt. Grund dafür ist die mangelhafte Bewertung und Minderung von Risiken bezüglich rechtswidriger, unsicherer oder gefälschter Produkte. AliExpress habe das Verhältnis zwischen personeller Moderation und Arbeitsbelastung falsch eingeschätzt und Risiken durch Werbesysteme vernachlässigt. Zudem stützte sich das Unternehmen auf unzureichende quantitative Indikatoren, wodurch trotz Kontrollen weiterhin unzulässige Waren im Umlauf blieben. Die Kommission hat nun konkrete Maßnahmen angeordnet.
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Kommission veröffentlicht Leitlinien zu Transparenzpflichten für Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme
Die Europäische Kommission hat Leitlinien veröffentlicht, die Anbietern und Betreibern von KI-Systemen bei der Einhaltung von Transparenzpflichten helfen sollen, welche ab dem 2. August 2026 gelten. Ziel ist es, Menschen das Erkennen von KI-Interaktionen sowie KI-generierten Inhalten zu erleichtern und Täuschungen zu verhindern. Die Richtlinien beschreiben unter anderem Kennzeichnungspflichten für Deepfakes, Chatbots und emotionserkennende Systeme. Zudem nennen sie Ausnahmen wie Standard-Grammatikkorrekturen und erklären, wie die Regelkonformität über Praxisleitfäden nachgewiesen werden kann.
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Kommission schafft Klarheit darüber, wie die EU-Vorschriften zur Verringerung der Methanemissionen wirksam umgesetzt werden können
Angesichts volatiler Märkte und globaler Unsicherheiten stellt die Europäische Kommission sicher, dass die Umsetzung der EU-Methanverordnung die europäische Energieversorgung nicht gefährdet. Um Risiken vorzubeugen und Methanemissionen kosteneffizient zu reduzieren, wurden zwei Empfehlungen als Orientierungshilfe für nationale Compliance- und Sanktionsregelungen vorgelegt. Die Maßnahmen bauen auf Beratungen der EU-Energieminister sowie Leitlinien zu Einfuhrvorschriften aus dem Jahr 2026 auf. Die Kommission überwacht die Marktlage weiterhin eng und bleibt für weitere Schritte bereit.

